Nr. 2 / 2023 | Newsletter des Metavorhabens Inklusive Bildung
Zur optimalen Darstellung empfehlen wir Ihnen die Browserversion
600 pixels wide image

Liebe Leser:innen,

wir freuen uns, Ihnen den zweiten Newsletter 2023 des Metavorhabens Inklusive Bildung zur Förderrichtlinie „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“ zuzusenden und über neuste Entwicklungen informieren zu können. Folgende Inhalte erwarten Sie in den verschiedenen Kategorien:

NEUES AUS DEM METAVORHABEN

Wir blicken zurück auf die Workshops und das Symposium im Rahmen der Förderrichtlinie „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“.
NEUES AUS DER FÖRDERRICHTLINIE
  • Einblicke in die Aktivitäten des Projekts DIA-LIBS
  • Einblicke in die Aktivitäten des Projekts TRAILS
  • Einblicke in die Aktivitäten des Projekts FÖDIMA
NEUES AUS DEM VERANSTALTUNGSKALENDER

Hier haben wir Veranstaltungen rund um das Themenfeld inklusive Bildung für Sie zusammengetragen.
NEUES AUS DER QFI-QUALIFIZIERUNG FÜR INKLUSION

Hier verweisen wir auf (Vorab) Veröffentlichungen aus den Jg.5(1) und Jg. 5(2).

NEUES INTERVIEW

Prof.in Dr.in Silke Schreiber-Barsch, Prof. Dr. Joachim Schroeder, Dr.in Wiebke Curdt und Negin Shah Hosseini vom Projekt „Ressourcenorientierte Diagnostik von Lernverläufen (junger) Erwachsener an den Übergängen inklusiver Bildung“ (MEIN.Profil) berichten im Interview über das Projekt.

Wir wünschen eine angenehme Lektüre und freuen uns über Rückmeldung



Dieter Katzenbach und Michael Urban
für das Team von MInkBi
NEUES AUS DEM METAVORHABEN
Eröffnung des Symposiums
Workshops und Symposium des Metavorhabens

Vom 21.bis 24. März fanden an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main vom Metavorhaben organisierte Workshops und ein Symposium im Rahmen der Förderrichtlinie „Förderbezogene Diagnostik in der Inklusiven Bildung“ statt.  Beteiligt waren die Projekte der Förderrichtlinie.
Die Veranstaltung diente dem Austausch untereinander und der Präsentation erster Zwischenergebnisse der Projekte.
Wir danken allen Beteiligten für den tollen Einblick in ihre Arbeit, ihr Engagement und die konstruktiven Diskussionen. Einen Rückblick auf die Veranstaltung gibt es hier.

NEUES AUS DER FÖRDERRICHTLINIE
Hero image
Das Team des Projekts DIA-LIBS

hat Videovignetten zur förderbezogenen Diagnostik entwickelt. Dabei handelt es sich um kurze Videosequenzen von Unterrichtssituationen mit umfassenden Begleitmaterialien.

Diese werden zur Förderung diagnostischer Kompetenzen bei (angehenden) Lehrkräften eingesetzt. Aktuell werden die Vignetten in Kooperation mit Lehrkräften und Studierenden validiert. Erste Vignetten sind außerdem bereits in der universitären Lehrkräftebildung (Wirtschaftspädagogik) am Standort Kiel im Einsatz. Das Team freut sich über weitere Standorte, die an der Validierung und Erprobung der Vignetten, beispielsweise in universitären Lehrveranstaltungen, interessiert sind und kann für weitere Informationen kontaktiert werden.

Mehr Informationen zum Projekt
Hero image
Aktivitäten des Projekts:

An der Bergischen Universität Wuppertal fand am 13. Februar 2023 ein Pädagogischer Fachtag zum Thema „Trauma – Flucht – Inklusion, Traumasensitiver Umgang mit schutzsuchenden Jugendlichen in der Sekundarstufe 1 in inklusiven Schulen“ statt. Er hatte das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zur schulischen Integration traumabelasteter Schüler:innen mit Fluchterfahrung zu vermitteln und mit den Pädagog:innen in der Praxis in den Austausch zu kommen. Zudem sollte es darum gehen, durch die Rückmeldungen aus der Praxis Bedarfe für zukünftige Forschung zu dem Thema zu ermitteln. Der Fachtag begann mit literarischen Lesungen zweier, ehemals aus Syrien geflüchteter Studierender. Es folgten weitere Grußworte, Vorträge und 5 Workshops zum Thema.
Flyer zum Fachtag
Mehr Informationen zum Projekt
Das Team des  Projekts FÖDIMA (Förderorientierte Diagnostik im (inklusiven) mathematischen Anfangsunterricht) hat in diesem Jahr auf der 10. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) Ergebnisse zu den Effekten zweier Ansätze formativen Assessments auf die mathematischen Kompetenzen, das schulische Selbstkonzept und die kognitive Motivation von Grundschulkindern präsentiert.
Zudem ist ein Projektfilm entstanden, der die Grundidee und Ziele des Projekts sowie die Arbeit mit dem FÖDIMA-Konzept im Schulalltag illustriert.
Zum Film
Mehr Informationen zum Projekt
NEUES AUS DEM VERANSTALTUNGSKALENDER
APRIL

21. April     Online
Veranstaltungsreihe der DGfE-Kommission Sozialpädagogik zur Weiterentwicklung der Kinder und Jugendhilfe (jeweils 10.00-14.00)

Fachforum „Inklusive Kinder- und Jugendarbeit – Theoretische Reflexionen und Perspektiven für die Praxis“

Mehr Informationen
MAI

5. Mai     Online
Veranstaltungsreihe der DGfE-Kommission Sozialpädagogik zur Weiterentwicklung der Kinder und Jugendhilfe (jeweils 10.00-14.00)

Fachforum „Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfen im Lichte der Gesamtzuständigkeit – Bedarfe zwischen Systemlogik und Selbstartikulation“ - Digitale Veranstaltungsreihe der DGfE-Kommission Sozialpädagogik zur Weiterentwicklung der Kinder und Jugendhilfe

Mehr Informationen
5./6. Mai   Osnabrück

„Herausforderung Autismus-Spektrum – Alltag mit besonderen Belangen - Krisenmanagement – Bildung“ - Bundesfachkongress Verband Sonderpädagogik
Mehr Informationen
6./7. Mai      und in Chemnitz

"Prävention von Lernstörungen" -

Tagung des Fachverbands für integrative Lerntherapie
Mehr Informationen
12. Mai     Online
Veranstaltungsreihe der DGfE-Kommission Sozialpädagogik zur Weiterentwicklung der Kinder und Jugendhilfe (jeweils 10.00-14.00)

Fachforum „Familien im Alltag – Inklusive ‚Förderung der Erziehung in der Familie?“

Mehr Informationen
26. Mai     Online
Veranstaltungsreihe der DGfE-Kommission Sozialpädagogik zur Weiterentwicklung der Kinder und Jugendhilfe (jeweils 10.00-14.00)

Fachforum „Vermessung multiprofessioneller Kooperation im inklusionsorientierten Ganztag“

Mehr Informationen
JUNI

15./16. Juni Vorarlberg

„Wie viel Wissenschaft braucht Lehrer*innenfortbildung? Wege der Professionalisierung" – Vierte Tagung in der Reihe „Wie viel Wissenschaft braucht Leh-rer*innenfortbildung?“ der PH Vorarlberg, PH Freiburg, Uni Regensburg und Uni Kassel

Mehr Informationen
SEPTEMBER

13. - 15. September Potsdam

"Schule und Lehrkräfte. Bildung neu denken" - Kommissionstagung der Arbeitsgruppe empirische pädagogische Forschung der DGfE

Mehr Informationen

19. - 21. September Frankfurt/M.

„Order(s) of Difference in Childhood and Education“ – Tagung des Instituts für Pädagogik der Elementar-& Primarstufe, Arbeitsbereich Kindheitsforschung und Elementar-/Primarpädagogik, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt/M.

Mehr Informationen

27. - 29. September Siegen

„Grundschulforschung meets Kindheitsforschung reloaded“ - Jahrestagung der DGfE-Kommission "Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe"

Mehr Informationen
NEUES AUS DER QFI-QUALIFIZIERUNG FÜR INKLUSION
Im Rahmen des Metavorhabens wurde im Sommer 2018 die Online-Zeitschrift „QfI – Qualifizierung für Inklusion“ gegründet. Die Beiträge der Zeitschrift machen aktuelle Arbeiten zur Entwicklung und Imple-mentierung von Qualifizierungsmaßnahmen für inklusive Bildung sichtbar und dienen der Verbreitung erprobter Konzepte für die Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte.

(Vorab) Veröffentlichungen aus den Jg.5(1) und 5(2):

Jg. 5(1): „Qualifizierung zur Aufgabenentwicklung für den inklusiven Unterricht in der Verbindung von Fach- und Entwicklungsorientierung“ :

Florian Schütte und Toni Simon schreiben in ihrem Beitrag über die Methode des freien Explorierens als Rahmung für inklusiven naturwissenschaftsbezogenen Sachunterricht.
Zum Online Artikel
Laura Di Venanzio und Kevin Nienhaus schreiben im allgemeinen Teil der Ausgabe über den Zusammenhang zwischen Bildungssprache und Stigmatisierung im Bereich schulischer Bildung.
Zum Online Artikel

Jg.5 (2): „Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung im Kontext von Inklusion und Qualifizierung für Inklusion“ :

Carolyn Blume und Gudrun Marci-Boehncke analysieren in ihrem Beitrag die selbstwahrgenommene (pädagogische) Medienkompetenz von Lehramtsstudierenden und Lehrenden in den Fächern Deutsch und Englisch sowie die Relevanz von der Medien- bzw. digitalen Bildung für inklusive Schulsettings von Studierenden.

Zum Online Artikel
NEUES INTERVIEW
Ressourcenorientierte Diagnostik von Lernverläufen (junger) Erwachsener mit Lernschwierigkeiten an den Übergängen inklusiver Bildung
Hero image
Projektbeschreibung

Bildungsbereich:

Institutionelle Bildungseinrichtungen mit einem Fokus auf allgemeinbildende Schulen


Zielgruppe(n): Pädagogische Fachkräfte des Elementarbereichs, Träger von Kindertages-einrichtungen, Bildungsadministration

Lernverläufe (junger) Erwachsener mit Lernschwierigkeiten (auch bezeichnet als kognitive Beeinträchtigungen) treffen an Übergängen inklusiver Bildung bis dato auf substantielle Forschungslücken. In vorigen Forschungen zu Numeralen Praktiken von Menschen mit Lernschwierigkeiten haben wir die hohe Relevanz des Wissens um eigene Fähigkeiten, Interessen und alltägliche Praktiken sowie um Möglichkeiten ihrer Dokumentation festgestellt. MEIN.Profil bietet für diesen wenig erforschten Personenkreis erstmals eine lernverlaufsbegleitende Erfassung und Dokumentation von Wissen und Fähigkeiten aus der Grundbildung als Kompetenznachweis und Lernpotential persönlicher Entwicklung, sozialer Teilhabe und Zugang zu Erwerbstätigkeit – einem Schlüssel für die menschenrechtlich fundierte Diagnostik inklusiver Bildung und Lebenslangen Lernens sowie die Alpha-Dekade (2016-2026). In fachübergreifender Zusammenarbeit aus Erwachsenenbildung, Behinderung und Benachteiligung sowie Bildungspraxis und -administration wird in einem innovativen qualitativen Forschungsdesign unter Prinzipien Partizipativer Forschung erstens das Diagnostikinstrumentarium gemeinsam mit dem Personenkreis entwickelt, getestet und in die Praxis transferiert. Zweitens werden diese institutionellen Schnittstellen für Hamburg mit ihren Einrichtungen und Lernangeboten der Grundbildung für den Personenkreis in einem „Atlas“ kartografiert und u.a. das in diesen Konzepten und Instrumenten erkennbare Verständnis von Diagnostik erhoben.

290 pixel image width

Prof.in Dr.in Silke Schreiber Barsch ist Professorin für Erwachsenenbildung an der Universität Duisburg-Essen. Forschungsschwerpunkte: Partizipation und Inklusion/Exklusion am Lebenslangen Lernen; Erwachsenenbildung und Behinderung; internationale und vergleichende Erwachsenenbildung; Global Citizenship Education und Politische Bildung.

Zum Interview
600 pixels wide image
Metavorhaben Inklusive Bildung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Erziehungswissenschaften/Institut für Sonderpädagogik
Theodor-W.-Adorno-Platz 6 D-60629 Frankfurt am Main

Projektleitung: Prof. Dr. Dieter Katzenbach/Prof. Dr. Michael Urban

Verantwortlich für redaktionelle Inhalte: Felix Buchhaupt, Stefan Katzenbach, Julia Kaufmann, Deborah Lutz

E-Mail Kontakt: minkbi@uni-frankfurt.de

Impressum: https://forschung-inklusive-bildung.de/impressum
Bildquellen/Copyright-Vermerk: Logo MInkBi: Metavorhaben Inklusive Bildung, Foto Tagung Minkbi: Benjamin Andre, Logo DIA-LIBS: Projekt DIA-LIBS, Logo TRAILS: Projekt TRAILS, Logo Födima: Projekt Födima, Fotos Interview: Prof.in Dr.in Silke Schreiber-Barsch: Melanie Gretzinger, Prof.Dr. Joachim Schroeder: privat, Dr.in Wiebke Curdt: privat, Negin Shah Hosseini: privat, BMBF-Logo: Bundesministerium für Bildung und Forschung;  Logo Rahmenprogramm: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Datenschutz | Newsletter abbestellen
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.